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TIGER-Symposium auf der DGG 2019 in Frankfurt, 5.-7.9. 2019

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt wurde in einem eigenen Symposium das vom G-BA Innovationsfonds geförderte Forschungsprojekt

„TIGER – Transsektorales Interventionsprogramm zur Verbesserung der Geriatrischen Versorgung in Regensburg“ vorgestellt. Die Projektkoordinatorin Dr. Martina Rimmele (IBA) präsentierte das Projekt, Charakteristika der klinischen Studie sowie erste Tendenzen zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Reduktion von Stressempfinden von Patienten und deren Angehörigen durch TIGER. Andreas Bekmann, ebenfalls Mitarbeiter des IBA, beleuchtete in seinem Vortrag „Mobilität im Alter“ die Bedeutung von körperlicher Aktivität und Funktionalität. Erste Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, dass Mobilität im Alter großen Einfluss auf den Gesundheitszustand und die Lebensqualität älterer Menschen hat. Auf die Problematik der Ernährungsversorgung geriatrischer Patienten ging Prof. Dr. Dorothee Volkert in ihrem Vortrag ein. Sie stellte ausgewählte Studien zur Ernährungsversorgung vor und erläuterte, dass die Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Ernährungsversorgung häufig problematisch sei und oftmals Mangelernährung bei geriatrischen Menschen zu beobachten sei. Im Rahmen des TIGER-Projektes soll die Ernährungssituation geriatrischer Patienten mit Hilfe der Pfadfinder im Hinblick auf die individuellen Ernährungsstile älterer Menschen verbessert werden. Frau Nadine Morkisch vom Bundesverband Geriatrie, ebenfalls Konsortialpartner im TIGER-Projekt, stellte im Anschluss die Ergebnisse des systematischen Reviews zum Projekt vor. Durch das Programm führte PD Dr. Ellen Freiberger (IBA).